Razor Website
Erste Entwürfe für das Razor Media Solutions Logo
Digitale Austellung
Die BASICS
Für Computers habe ich mich immer schon interessiert. Programme durch Youtube cracken, mache ich schon lang,
sei es Adobe Programme (verdient, bitte bezahlt nicht Adobe diese gierige Bastarde), Fl Studio, Plug Ins oder auch Minecraft. Da lernt man ein,
zwei Dinge über Programme und OS-Systeme. Im Gymnasium brachte mir ein Kollege bisschen HTML bei, aber wirklich nur die BASIC (haha). Ich gestaltete
auch Websites durch Wix, welche lustigerweise immer noch online sind. Vor ein paar Jahren war auch schon die Idee für eine Website da. Ein Kollege und ich
fingen an Konzepte zu planen, doch es wurde nichts. Das Design für diese Website können Sie unten sehen. Das Konzept war eine "Foundation"
ähnliche Website (nach Andy Warhol Foundation), natürlich auch fiktiv.
Wie man rauslesen kann, war die Idee für eine Website nicht neu. Doch durch gewisse Umstände wurden diese Projekte nie fertig gebracht. Am September 2025 sass ich
draussen vor meinem Atelier und zeriss meinen Kopf. Das Problem: Mit dem Konzept meiner Austellung war ich nicht zufrieden. Schon wieder (mehr können Sie unter News/Austellung lesen).
Da kam mir die Idee von einer Digitalen Ausstellung.
The Razor Foundation, erstes Konzept. Ca. 2022
Die Konzept-Frage
Da ich dazumals keine Ahnung hatte wie man eine Website programmiert, war die Frage wie umsetzen? Es musste auch ein Konzept her. Es gab viele Möglichkeiten. Zum Beispiel konnte ich die "Razor Foundation" weiter führen. Auch eine Idee war es die Website nach offiziellen Seiten von verschiedenen Staaten nachzuahmen oder eine fiktive Partei-Website. Der Entscheid viel doch auf eine fiktive Werbeagentur, denn es hatte viele Vorteile. Erstens ermöglichte mir dieses Konzept viele Türen, ich konnte meine Satire, Kritik oder Meinung in einem Kontext darstellen (vor allem war Satire ein wichtiger Punkt), ich konnte alle meine Projekte, Skizzen und Fotografien in einem Konzept zusammenführen, um quasi verschiedene "Welten" zu verbinden und schlussendlich war es einfach ein einzigartiges Konzept für ein Portfolio, aber sicher in meinem Stil.
Screenshot von der RMS Main-Page, die eine KI erstellt hat.
Harter Anfang
Da stand ich da, mit meiner Idee. Die Umsetzung war ein anderes Biest. Natürlich konnte ich das Portfolio mit einem Web-builder per Kastensystem bauen, aber dann müsste
ich monatlich ca. 20 Franken zahlen, was auf Dauer teuer wird. Ausserdem will ich kein Konzern unterstützen, der eine einfache Dienstleistung so teuer verkauft. Ich konnte auch einfach jemanden bezahlen,
wofür ich auch kein Geld habe. KI war mein nächster Gedanke. Bezahlen ist optional und in Sachen programmieren soll KI sehr weit sein - war es nicht. KI ist so dumm, es konnte mir keinen
stabilen Header mit Platzhalter gestalten. Sogar Flex-Boxen konnte es nicht. Ich sass Stunden daran, nur um der KI x-mal das gleiche zu sagen. Es ist wirklich erstaunlich wie limitiert und dumm diese
KI ist. Auch ein grosses Problem mit heutigen Large Language Models sind falsche Aussagen. Die KI ist in gewissen Dingen gut, auch sind die Aussagen oft richtig. Das Problem sind falsche Aussagen.
Zum Beispiel ChatGPT (Open Ai bitte nicht unterstützen, siehe Trump Administration). Es sagt nichts, wenn es etwas nicht weiss oder unsicher ist. Es ist "confidently wrong". Es präsentiert falsche Daten, ohne Quellen, als wären es wahre Aussagen und genau dort wird es
gefährlich. Die heutige KI kann selber nicht kritisch denken (wird es je?), gar vernünftig argumentieren. ChatGPT ist keine vertrauenswürdige Quelle für nichts. Genug von KI, das wird sicher ein seperater Artikel.
Zurück zur Website. 2 Tage lang sass ich stundenlang vor dem Computer, beleidigte die KI, nur um einfache Dinge zu programmieren (sei es Bilder hinzufügen oder Background Farben zu ändern). Es war unmöglich.
Ich war wirklich so wütend, das ich kurzerhand entschied, die Scheisse mir selber beizubringen.
Skizzen und Gedanken zum Konzept der RMS Website.
Hello World!
Wie schon erwähnt, hatte ich zum Glück ein wenig Wissen über HTML-Elemente und hatte eine sehr vage Vorstellung von CSS. Die Idee, das Design und die Gestaltung war wirklich der
einfachste Teil, jetzt musste ich es umsetzen. Ich verbrachte zwei, drei Tage intensiv auf Youtube, schaute ganze HTML-Lessons-Reihen fertig und notierte mir alles. Ich lernte (das wichtigste) Flexbox, Icons und Styles kennen.
Es machte mir wirklich Spass. Was nicht so Spass machte war Debugging. Es fühlte sich so an, als würde für jede Zeile Code die ich schrieb, fünf neue Fehler entstehen. Ich war oft bis in die Nacht wach, musste Konzepte erstellen,
Fonts auswählen, Grafiken gestalten und auch die ganze Website mit Content und Geschichten füllen (was auch sehr schwierig war). Viele Ideen wurden komplett gelöscht oder angepasst. Einer der grösste Hürden war folgendes: Wie will ich meine Arbeiten,
Skizzen, Drücke und Fotografien ordnen und darstellen? Das tönt nach einem einfachem Problem, ist es aber nicht. Was sind die groben Titeln? Welchen Filter wende ich an? Sortiere ich nach Jahr? Vielleicht sortiere ich nach Themen?
Wie kann ich das Benutzerfreundlich machen oder wie kann ich es intuitiv machen?
Hier kam mir die Inspiration von der echten Welt, von Museen, bzw. vom Louvre. Im Louvre sind alle Bilder in Flügel runtergebracht und werden dann noch durch Räume geteilt. Es wird nach Herkunft, Datum und Thematik sortiert. So fiel mir der "Les Salles Rouges"
ein. Sie beinhalten viele meiner Lieblingswerke. Aus dem folgerte ich die 4 verschiedenen Räume. Jeder Raum beinhaltet ein Thema, und im Raum sind alle Werke nach dem Datum sortiert. Ein fiktives Museum sozusagen.
Razor Media Solutions Logo
RMS
Das Konzept wuchs. Mein Pseudonym ist bekannterweise RAZOR. Der Name fiel mir irgendwann im Gymnasium ein, in dieser Zeit hörte ich viel Black Metal & DSBM.
Im DSBM ist die Rasierklinge ein oft genutztes Symbol (Ritzen). Da hatte ich mein Symbol. Ausserdem war mir die Grafische Seite wichtig, Black Metal hat sehr speziellen Stil für Band Logos (die
jetzt fälschlicherweise im Techno benutzt werden), deshalb musste es eine ungerade Zahl von Buchstaben haben, damit ich es schön unterteilen kann. Auch war mir wichtig das es am Anfang und Ende den
gleichen Buchstaben hat, damit ich diese Buchstaben spiegeln oder gestalten kann. Das wichtigste war, das das Wort und das Aussehen der Buchstaben, aggressiv sein sollen.
Der Name dieser fiktiven Grafik-Agentur habe ich mir abgeschaut. Viele Layouts und ganze Seiten habe ich von anderen, grässlichen Grafik-Agenturen abgeschaut, wie z.B Werbeagentur Rocket oder
Ad Agents (Ich rate Ihnen an, die Websites zu besuchen). Diese Websites wirken nicht so, als wäre das von Grafikern gestaltet (Schwerpunkt auf GESTALTEN). Mein Gott, diese Ausbildung bekommt auch jeder.
Erster Screenshot von der noch migrierden Website, die zum ersten mal auf dem Web ist.
Razor auf dem World Wide Web!
Nach tausendfacher Überarbeitung und Optimierung, konnte ich die Website ins World Wide Web bringen. Der Domain wurde gekauft, die Webserver auf Hostinger gemietet. Insgesamt zahlte ich etwa 150 Franken, um die Website ein Jahr lang auf dem Web zu haben. Sehr viel günstiger als ein Web-Builder oder wenn ich jemanden bezahlt hätte. Der Stolz den ich verspürte, als die Website online ging, war unbeschreiblich. Die Arbeit lohnte sich, aber ist noch lange nicht fertig. Oben, beim Header sehen Sie den lila Balken. Was steht dort? Version 1.0.